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Lot: 159

Christian Rohlfs
(1849 - 1938)
Schmales Männchen
Original-Holzschnitt
Maße: 29,7 x 21,0 cm
Datierung: um 1923

Der Original Farbholzschnitt um 1923 wurde 1980 nochmals vom Original Druckstock in blauer Farbtönung abgezogen.
Literatur
Vogt (1960), WKV Nr. 139
Eggeling/Utermann (1987), Nr. 196
Maier-Preusker (2006), Nr. 62, Seite 106 mit Abb.
Habib (2019), Seite 186 mit Abb.
Gutachten
auf Wunsch

Schätzwert: 250,00 Euro

 
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Biografische Daten des Künstlers

Christian Rohlfs
1849 - 1938

Christian Rohlfs wurde am 22. Dezember 1849 in Groß Niendorf (Kreis Segeberg) als Bauernsohn geboren. 1851 erfolgte ein Umzug nach Fredesdorf, wo er 1854 von einem Baum stürzte und zwei Jahre krank war. Sein Arzt entdeckte die malerische Begabung und förderte ihn. Ab 1866 besuchte er das Realgymnasium in Bad Segeberg. Auf Empfehlung von Theodor Storm erhielt er Unterricht bei Ludwig Pietsch in Berlin. Danach Studienbeginn an der Kunstakademie in Weimar. 1874 wurde ihm das rechte Bein amputiert. Ab 1884 war er selbständiger Künstler in Weimar. 1901 ging er an das Folkwang Museum in Hagen, Professur in Weimar. 1905 lernte er Emil Nolde kennen, ein Jahr danach verbrachte Rohlfs den Sommer in Hetschburg (Thüringen). Im Folgejahr entstanden die ersten Holzschnitte. Nachdem Rohlfs den Sammler Dr. Commerell kennen gelernt hatte, lud dieser ihn für zwei Jahre nach München und Tirol ein (1910-1912). Rückkehr nach Hagen und ins Sauerland, er begann mit Temperamalerei. 1919 heiratete er Helene Vogt. Die Nationalgalerie Berlin zeigte eine Sonderausstellung seiner Werke. 1924 erhielt er zahlreiche Ehrungen zum 75. Geburtstag. Reise nach Ascona 1927. In Hagen wurde 1929 das Christian Rohlfs Museum eröffnet. Der Louvre Paris erwarb 1933 ein Gemälde. Ab 1937 hatte er Ausstellungsverbot, seine Werke in den Museen wurden ausgesondert. Rohlfs starb am 8. Januar 1938 in seinem Atelier in Hagen. In Basel und Bern wurden Gedächtnisausstellungen gezeigt. Rolfs gilt als wichtiger Künstler des Expressionismus.