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Maurice Brianchon
Fresnay-sur-Sarthe 1899 - 1979 Paris

Nach seiner Ausbildung an der École des Beaux-Arts in Bordeaux ging Maurice Brianchon 1917 nach Paris, um an der École des Arts décoratifs bei Eugène Morand zu studieren. Der junge Künstler war von der bezaubernden Welt des Zirkus und von den Tänzerinnen der Pariser Music Halls fasziniert. 1924 erhielt er den Preis Blumenthal und reiste nach Spanien, wo er sich im Madrider Prado mit der Malerei von Diego Velàzquez auseinandersetzte. In den 1930er Jahren realisierte er Wandgemälde für das Musikkonservatorium, sowie für das Foyer de la musique im Palais Chaillot in Paris. Als Bühnenbildner und Kostümentwerfer durfte er die Inszenierungen von Pierre Marivaux‘ Fausses Confidences und Seconde Surprise de l’Amour mitgestalten. Daneben entwarf er Tapisserien für die berühmten Manufakturen von Aubusson und für die Pariser Gobelins. Maurice Brianchon gilt als Vertreter der „Peintres de la Réalité poétique“. Sein Frühwerk ist wesentlich an die Malerei von Edouard Manet und Pierre Bonnard orientiert. Lieblingsthemen des Künstlers sind Szenen aus dem Zirkus, Theater und Varieté, bevorzugt Frauen. Der Künstler ist 1979 in Paris verstorben.

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