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Dietz Edzard
Bremen 1893 - 1963 Paris

Edzard war Schüler von A. Hölzel in Stuttgart, W. Trübner in Karlsruhe und 1911 von Max Beckmann in Berlin. Seine ersten Ausstellungen wurden 1916 bei Gurlitt in Berlin, sowie im Kunstverein Köln gezeigt. 1918 entstand das Gemälde Knabe und Mädchen, das sich heute in der Kunsthalle Bremen befindet. Der Künstler verließ Berlin und arbeitete nun im Rheinland, in Bremen, Holland, sowie 1922 in Herrsching am Ammersee. 1927 übersiedelte er nach Frankreich und lebte in der Provence. 1928 wurden seine Arbeiten bei Flechtheim in Berlin und Durand-Ruel in Paris gezeigt. 1930 verbrachte der Künstler erneut in Berlin, bevor er 1931 sein Atelier nach Paris verlegte, wo im gleichen Jahr seine Werke in einer Ausstellung gezeigt wurden. 1935 zeigte die Leicester Gallery London eine Werkretrospektive. Besonders zu erwähnen sind unter den zahlreichen Ausstellungen: 1954 Galerie Aenne Abels Köln, sowie 1957 die Ausstellung in New York. Edzard ist allgemein bekannt für seine Bildnisse mondäner junger Frauen. Sie bilden den bekanntesten Teil seine Oeuvres und finden sich bei der Darstellung von Tänzerinnen, Theaterbesucherinnen, im Café, auf der Rennbahn, bei Tanzveranstaltungen oder als Einzelbildnis. Ob es sich um Modelle handelte oder der Frauentyp vom Künstler nach eigener Vorstellung variiert wurde, ist heute nicht mehr festzustellen. Auch Stilleben spielen im Oeuvre des Künstlers eine wichtige Rolle. Charakteristische Arbeiten befinden sich in der National Gallery New York. Landschaftsgemälde hat er seltener gemalt. Ein gutes Beispiel ist im Wallraf Richarts Museum in Köln zu sehen. Der Künstler verstarb 1963 in Paris.

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